
Die Seele baumeln lassen
Shiatsu ist ganzheitliche Gesundheitsförderung und –pflege, die der traditionellen fernöstlichen Philosophie und Lebenskunst entstammt. Der Mensch wird als Teil seiner Umwelt gesehen, mit der er in Wechselwirkung steht. Körper und Geist bilden eine Einheit, deren harmonisches Zusammenwirken durch Energie entsteht und erhalten wird. Diese Lebensenergie wird im Japanischen „Ki“ genannt. Körperliche, seelische geistige Befindlichkeit eines Menschen ist Ausdruck der Verteilung und des Flusses dieser Lebenskraft.
Ausgeglichenheit fördern, Selbstheilung anregen
Shiatsu wird praktiziert, um eine Balance der Lebenskraft zu schaffen und zu erhalten. Mit seiner ruhigen und entspannten Arbeitsweise, einer spezifischen Qualität von Druck, regt Shiatsu den Energiefluss an und fördert so die körperliche und seelische Ausgeglichenheit. Zusätzlich werden Dehnungen und Rotationen eingesetzt.
Shiatsu verbessert die Körperwahrnehmung, stärkt das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Organismus und kann muskuläre Blockaden lösen, die sich beispielsweise in Verspannungen, Steifheit oder Schmerzen bemerkbar machen.
Übungen für zu hause
Bei Bedarf erhält die Patientin/der Patient spezielle Dehnübungen (Do-In) für die tägliche Praxis zu hause oder ausgewählte Akupressurpunkte, die an leicht zugänglichen Körperstellen gedrückt werden können.
Behandlungshäufigkeit
Shiatsu wird in Kleidern auf einer weichen Matte auf dem Boden ausgeführt. Je nach dem, wie intensiv die Symptome sind und wie lange sie schon bestehen empfiehlt sich eine Serie an regelmäßigen Terminen (einmal wöchentlich oder alle vierzehn Tage). So kann sich die Wirkung von Shiatsu aufbauen und um so nachhaltiger wirken.
Diese Form der Körperarbeit unterstützt wirkungsvoll eine Vielzahl verschiedenster Heilmaßnahmen.
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