
Bewegung braucht Raum
Die BowenTherapie ist eine ganzheitliche, sanfte, manuelle Therapieform. Dabei werden über ausgewählte Muskelstellen sanfte Bewegungen („moves“) gemacht, die das Hüllgewebe (die Faszie) vom Muskel lösen. Das schafft Raum zur Selbstregulation: verspannte Muskeln können sich wieder entspannen, der Blut- und Lymphfluss wird verbessert, Zellen werden wieder optimal mit Nährstoffen versorgt, die Ausscheidung von Stoffen, die der Körper nicht mehr benötigt, wird angeregt. Verkrampfungen, verhärtete Muskeln, Schmerzen und auch Fehlstellungen der Gelenke können sanft beeinflusst werden.

„Moves“ bei der BowenTherapie
Pausen schaffen Raum
Das Besondere dieser Körperarbeit ist, dass wenige, gezielte Bewegungen ausgeübt werden, die für 1-2 Minuten ihre Wirkung im Körper entfalten, ehe neue Impulse gesetzt werden. Während dieser Pause finden Regulationsvorgänge statt. Die Patientin/der Patient kann die entspannende Wirkung der Griffe durch ein Wärmegefühl, Kribbeln oder ein Gefühl von Weite erfahren.
Übungen für zu hause
Nach der zweiten Behandlung erhält die Patientin/der Patient einfache, individuelle Übungen, die zu hause regelmäßig geübt werden sollen. Sie unterstützen den Körper, die neue Struktur beizubehalten.
Behandlungshäufigkeit
Die Häufigkeit der Behandlung hängt davon ab, um welche Beschwerden es sich handelt und wie lange diese schon bestehen. Anfangs empfiehlt sich eine Serie an regelmäßigen Terminen (1 x wöchentlich oder alle 14 Tage), damit der Körper Fehlfunktionen durch sinnvoll aufeinander abgestimmte Funktionsabläufe ersetzen kann. Zur Gesundheitspflege reicht es aus, in größeren, regelmäßigen Abständen (z. B. alle 4-6 Wochen) eine Bowenbehandlung zu bekommen.

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